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Wir gehören zum Tara Mandala in Fichtheim (bei Landau, Niederbayern).
Unser Lehrer ist Dieter Kratzer (www.dharmalehrer.de). Er hat in den frühen 70-ger Jahren seine Ausbildung bei Lama Yeshe im Kloster Kopan (Kathmandu, Nepal) erhalten. Sein fundiertes Wissen und seine Begeisterung für das Dharma (Lehre des Buddha) gibt er seinen Schülern mit liebevoller Güte weiter. Wir schätzen uns glücklich, weil wir durch ihn die Essenz der Lehre des Buddha vermittelt bekommen. Kulturelle und sprachliche Barrieren, die den Umgang mit tibetischen Lehrern manchmal erschweren, sind bei ihm kein Thema.
Er versteht was wir meinen ohne große Erklärungen, weil er den Hintergrund unserer Fragestellungen und Probleme beim Praktizieren des Dharma kennt. Er kann unsere Lebenssituation einschätzen, weil er selbst an ihr teilnimmt. Gleichzeitig hat er von seinen tibetischen Lehrern eine profunde Kenntnis der tibetisch buddhistischen Schriften, den Segen und die Ermächtigung zu lehren und er hat etwa 6 Jahre im Retreat (Klausur) verbracht, um sein Wissen durch Meditation zu vertiefen.
Dieter kommt alle zwei Monate nach Würzburg, um die Lehren des Buddha in einer systematischen Form und unter Verwendung tibetisch- buddhistischer Texte zu vermitteln.
Ab Mai 2011 wird eine neue Reihe von Unterweisungen beginnen! Dieter wird den Lam-Rim (Stufenweg zur Erleuchtung) anhand eines Textes des 3. Dalai Lama „Gesang der inneren Erfahrung“ lehren. In diesem Text wird besonderer Wert darauf gelegt, die ERFAHRUNG des Lam-Rim zu machen, dazu werden besondere Meditationsanleitungen gegeben. Außerdem verwende ich dafür einen sehr inspirierenden und einfühlsamen Kommentar von SH dem 14. Dalai Lama, der auch in Buchform in deutscher Übersetzung erschienen ist.
Die Veranstaltungen finden jeweils am Wochenende von Samstag Vormittag bis Sonntag Mittag statt. Es werden keine Kursgebühren erhoben. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, wie viel er oder sie dem Lehrer geben möchte, um seinen Dank für seine Belehrungen auszudrücken.
Anmeldung und Nachfragen: Tel. 0173 4711 576. e-Mail: dakini-netzwerk@t-online.de
Eva hat eine enge Beziehung zum Kloster Kopan und man kann bei ihr auch Gebete (Pujas) der Nonnen des Kopan Nunnery in Auftrag geben.
Der Zweitname unserer Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden) ist Tara Sangye Choeling und wurde uns von dem Ehrw. Dagri Rinpoche, einem vertrauten S.H. des Dalai Lama gegeben. Er war schon öfter in Würzburg zu Besuch, um Belehrungen und Einweihungen zu geben.
Wir treffen uns jeden Donnerstag im privaten Kreis
zum Rezitieren, Meditieren und zum Lesen von Texten.
KLOSTER KOPAN
Das Kloster Kopan liegt am Rande Kathmandus oberhalb des Stupas von Boudhanath. Die Luft ist dort rein und klar und man genießt einen wunderschönen Blick über das Kathmandutal. Es ist ein Platz, wo man innere Ruhe und Frieden finden kann und ein ganz besonderer Zauber liegt über diesem Ort. Viele Besucher fühlen sich dort auf Anhieb zu Hause, und viele Menschen auf der spirituellen Suche haben den Eindruck, endlich angekommen zu sein.
Das Kloster wurde 1970 von Lama Thubten Yeshe und Lama Zopa Rinpoche gegründet, um Schülern aus dem Westen die Möglichkeit zu bieten, eine fundierte Ausbildung in der Lehre des tibetischen Buddhismus zu erhalten. Zugleich ist das Kloster Kopan ein wichtiges Zentrum für das Studium der buddhistischen Philosophie für Mönche aus Tibet, Nepal und Indien.
Zurzeit leben um die 400 Mönche im Kloster Kopan, die jüngsten von ihnen sind 5 Jahre alt und als Rinpoches („Wiedergeburten“) anerkannt. In diesem Jahr startet ein neues Schulprojekt, das es den Kindern ermöglicht im Kloster eine staatlich anerkannte Ausbildung zu erhalten, damit sie später auch zu diversen Weiterbildungen zugelassen werden, die ihnen bislang verschlossen blieben. – Unser Klinikmönch konnte z.B. kein Training als Zahntechniker mitmachen, weil ihm der erforderliche Schulabschluss fehlte.- Trotz dieser Öffnung zur weltlichen Bildung soll das traditionelle Mönchstum gepflegt und die buddhistische Geistesschulung uneingeschränkt vermittelt werden. Das Auswendiglernen der Texte und die philosophische Debatte spielen hierbei eine große Rolle. Als Höhepunkt der Ausbildung erlangen die Mönche den Grad eines Geshes, was einem Doktorgrad entspricht.
Das Kloster Kopan gehört zum Gelugpa- oder Gelbmützenorden und es ist eines der wichtigsten Lehrzentren der international anerkannten „Foundation for the Preservation of Mahayana Tradition“ (FPMT). Lama Zopa Rinpoche ist der spirituelle Leiter dieser Organisation. Es gibt über die ganze Erde verstreut 140 FPMT Zentren. Das Taramandala ist eines von ihnen.
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